Sonntag, 24. Dezember 2006

Deutschland, ein Wintermärchen - In der Hauptstadt

Die nächste Station meiner winterlichen Deutschlandtour war Berlin, wo meine kleine Schwester derzeit wohnt. Ihre Wohnung ist von der Lage her super zentral! In direkter Nachbarschaft zu der Ärztekammer, dem Axel-Springer-Hochhaus, dem ehemaligen Checkpoint Charlie und der Bundesdruckerei...auch bis zu einigen Ministerien ist es nur ein Katzensprung! Früher war hier die Sperrzone und Mauergrenze. Leider war das Berliner Wetter auch nicht wirklich prinkelnd...es war a%&§$kalt und regnerisch!
Aber in Berlin gibt es so viel zu sehen und zu machen, daß man das vor Reizüberflutung schnell gar nicht mehr wahr nimmt...am besten natürlich zu Fuß beim Spazieren durch die einzelnen Viertel...dabei fallen einem rasch die vielen Gegensätze zwischen den einzelnen Stadtteilen auf...Berlin Mitte mit seinen schicken Prachtbauten, noblen Einkaufspassagen und Bürokomplexen und dagegen der alternative Prenzlauer Berg mit vielen kleinen Läden und Kleinigkeiten zum Entdecken...auch sehr nett sind auch die Hackeschen Höfe, wo es viele kleine Boutiquen und Galerien gibt...
Natürlich habe ich mir auch das Regierungsviertel mit dem Reichstag angeschaut und bin hoch auf die gläserne Kuppel gefahren, um mal Angie & Co bei der Arbeit zu beoachten. Leider hatte der Bundestag schon nicht mehr getagt...


Am ehemaligen Checkpoint Charlie


Deutscher und Französischer Dom am Gendarmenmarkt


Das Brandenburger Tor


Angie's Bürohaus - das Bundeskanzlerinnenamt


Der Reichstag


In der Reichstagskuppel


Auf dem Dach des Reichstags


Das Holocaustmahnmal

Am Potsdamer Platz war neben einem riesigen neuen Einkaufszentrum zwischen den neuen Hochhäusern einer der vielen Weihnachtsmärkte der Stadt. Wo man in Heidelberg schon Stolz ist, daß man eine kleine Eislauffläche auf dem Markt hat, haben die Berliner dort schon einen richtige Rodelbahn mit Schneekanone hingebaut...wenn auch wohl mit Unterstützung aus Östereich...
Ansonsten gab es auf den anderen Berliner Weihnachstmärkten auch die üblichen Freßstände und Krimskramsbuden. Der Markt vor dem ehemaligen Palast der Republik war jedoch eher wie ein Jahrmarkt mit Karussell und Achterbahn...


Am Potsdamer Platz


Nachbildung der ersten Ampel am Potsdamer Platz


Rodelbahn auf dem Weihnachtsmarkt


Weltzeituhr am Alexanderplatz


Berliner Dom bei Nacht


Unterwegs im Mauerpark


In den Hackeschen Höfen


Das Rote Rathaus


Neptunbrunnen


Nikolaikirche


Fernsehturm


Staatsoper

Nachdem vielen Laufen war natürlich auch mal eine kleine Stärkung nötig. Und in Berlin ißt man neben Döner noch immer eine Currywurst - beide wohl hier erfunden! Typischerweise wird die Wurst ohne Darm mit selbstgemixter Currysauce serviert! Dafür steht man hier auch schon mal eine Weile an einer Imbißbude an...
Wer es etwas feiner haben möchte, sollte am besten in die Feinschmeckerabteilung des KaDeWe reinschauen...also das ist wohl die größte Ansammlung an kulinarischen Leckereien, die ich jemals gesehen haben...neben tausenden frischer Produkte wird einem auf Wunsch auch alles direkt vor seinen Augen zubereitet!
Zu guter Letzt ist noch unsere restliche Familie samt Besuch aus Übersee nach Berlin gekommen, um meine Schwester über Weihnachten wieder mit nach Hause zu nehmen. Abends waren wir dann in einem schicken Szene-Asiaten zum Essen, wo wir doch typischerweise etwas für Chaos am Tisch gesorgt haben...


Berliner Currywurst mit Pommes


Kaufhaus des Westen


In der Gourmetabteilung des KaDeWe


Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche


Meine Geschwister

Dienstag, 19. Dezember 2006

Deutschland, ein Wintermärchen - Vom Jungfernstieg zum Fischmarkt

Nach Münster ging es weiter in die Hansestadt Hamburg. Natürlich hatte mein Zug erst mal Verspätung und dabei bin ich mal wieder gerade so an den Bahnhof gekommen, weil mein Bus im Weihnachtsverkehr stecken blieb. Diesmal habe ich mal auf einen Besuch der Reeperbahn verzichtet nachdem ich bei meinem letzten Trip dahin doch gleich im Fernsehen gelandet bin...Am ersten Abend war es trotzdem sehr lustig. Wir sind zum Abendessen zu einem Griechen um die Ecke gegangen. Neben den üblichen riesigen Portionen gab es - sozusagen immer als Zwischengang und auch schon während der Wartezeit für einen freien Tisch - einen kleinen Ouzo als Gruß aus der Küche...


Hamburger Weihnachtsmarkt


Geschäftiges Treiben auf der "Mö"


Abendessen beim Griechen


Hmm!!! Lekker Gyros!!!


Lammrücken in Rotweinjus


Ein Ouzu für zwischendurch...

Leider herrschte während meines Aufenthalts das bekannte "Schietwetter", wobei es angeblich dort statistisch wohl nicht mehr regnen soll als anderswo...da Weihnachten naht, war aber sowieso erstmal Powershopping angesagt...hierbei war ich leider nicht wirklich erfolgreich, so daß meine Freundin nach knapp zwei Stunden bereits fast alles gefunden hatte, ich jedoch noch nichts in den Händen vorweisen konnte...später hatte ich mich dann stattdessen noch mit einer anderen Freundin zum Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt verabredet gehabt...bei dem naßkalten Wetter hat er uns auch wirklich gut geschmeckt...


Winterzauber auf dem Jungfernstieg


Blick auf die Binnenalster


Herzliche Einkaufstrasse


Im Hanseviertel


Am Rathaus


Bei einem Glühwein auf dem Jungfernstieg


Das Alsterhaus

Am Sonntag hieß es dann früh wieder raus aus den Federn...der Fischmarkt sollte doch besucht werden, um das nächste "Perfekte Dinner" vorzubereiten. Da Winter ist, startet der Markt erst um 7 Uhr statt bereits um 5 Uhr während der Sommerzeit. Und der Hafen im Morgengrauen ist auch wirklich sehenswert.
Obwohl es Fischmarkt heißt, bekommt man dort so gut wie alles von Lebensmitteln bis Kunst und Kitsch. Wenn man kurz vor Schluß vorbeischaut, kann man angeblich auch das eine oder andere Schnäppchen machen. Die sogenannten Rappohändler - sprich Marktschreier - haben sowieso einen hohen Unterhaltungswert, wenn sie ihre Ware feil bieten und einem beispielsweise vermitteln, daß man eigentlich immer einen Aal gebrauchen kann...


Morgenstimmung im Hafen


Unterwegs zum Fischmarkt


Bananen-Fred in Aktion


Zum Frühschoppen in der Fischauktionshalle


"Hast du die Wahl, nimmst du 'nen Aal"


Haus in der Hafenstrasse


Strand Pauli


An den Landungsbrücken


Der Fernsehturm

Nach dem Fischmarkt haben wir erstmal zu Hause ausgiebig gefrühstückt. Nachmittags war dann wieder etwas Kultur angesagt. Beim Besuch des Speicherstadtmuseums konnte man sich einen Einblick in frühere Zeiten schaffen als dort noch Kaffee, Tee etc. gelagert und weiterverarbeitet wurden. Heute ist die Speicherstadt wohl eines der größten Speicher für Orientteppiche!
Ansonsten lud das Schmuddelwetter nicht wirklich zum Spazieren ein, so daß der Alsterspaziergang ins Wasser fiel und wir nach einem kurzen Abstecher ins Kontorhausviertel und zum Museum für Arbeit lieber gleich unser Abendessen zubereiten wollten.


Die Spiegel-Redaktion


Unterwegs in die Speicherstadt



Blick aus einem ehemaligen Speicher


Speicherstadt


Glückspfahl


Das Chilehaus


Grins!


Fassade des Chilehaus


Rucola in Honigvinaigrette


Fischcurry mit Basmatireis

Zum Abschluß des Tages bin ich noch zum wahrscheinlich bekanntesten TV-Imbiß in Deutschland gelaufen. In der Eppendorfer Grill-Station wird jeden Sonntag eine neue Folge vom "Dittsche" aufgezeichnet. Vor dem Grill haben sich trotz Wetter doch gut mehr als zwei Dutzend Menschen versammelt. Es ist schon paradox, da man eigentlich vom dem Geschehen in der Imbißbude akustisch gar nichts mitbekommt...aber die Leute standen trotzdem die ganze Zeit wie gebannt vor den Fensterscheiben. Zu Hause habe ich dann die Folge auf dem NDR angeschaut. Und irgendwie habe ich es diesmal auch wieder ins Fernsehen geschafft, wenn auch indirekt...in der Aufzeichnung sieht man zwischendrin mal ein kurzes rotes Aufleuchten von meinem Foto aufblinken...ein Security-Mann hat mich dann auch gleich darauf aufmerksam gemacht...


An der berühmtesten Imbißbude in Deutschland


Dittsche unterwegs ins wirklich wahre Leben...


Dittsche in Aktion bei Ingo


"Schildkröte"