Montag, 27. Februar 2006

Rosenmontag

Karneval fällt dieses Jahr mal wieder ins Wasser, da ich über die tollen Tage diesmal arbeiten darf...dabei habe ich mir dieses Jahr sogar mal Kostüm besorgt, welches auf dem Medizinerfasching schon ganz gut ankam.
Naja, nächstes Jahr muß ich mir mal merken, wann denn eigentlich die Fasnachtzeit genau ist, damit man es mal einplanen kann. Eigentlich bin ich ja nicht so der Faschingsmensch, aber wenn man arbeitet ist daß natürlich eine nette Abwechslung. Und sucht man nicht immer mal einen Grund zum Feiern?!? Wenn ich am Samstag nach etwas weniger als vier Stunden Schlaf nicht noch etwas zu müde vom Dienst gewesen wäre, hätte ich mich wohl noch abends in Mainz ins Faschingsgetümmel gemischt.
Immerhin habe ich an dem Tag noch etwas vom Mannemer Strassenfasching mitbekommen als sich einige Karnevalsvereine schon für den nächsten Tag auf der anderen Rheinseite fit gemacht haben und mit lauter Guggemusik durch die Planken und um den Wasserturm gezogen sind.
In diesem Sinne noch ein dreifaches: "
Ahoi! Helau! Alaaf!"



Sonntag, 19. Februar 2006

Doctorissimo

Gestern fand in der Neuen Aula die feierliche Verleihung der Promotionsurkunden statt. Zunächst sprach der Prorektor Prof. Tröger ein kurzes Grußwort im Namen des Rektorats mit der Bitte auch nach dem Studium weiterhin mit der Universtität verbunden zu bleiben. Unter musikalischer Untermalung durch einen Pianisten und einem weiblichen Geigenquartett überreichten schließlich die beiden Dekane der medizinischen Fakultäten in Mannheim und Heidelberg die langersehnten Urkunden an die Promovenden.
Zuerst wurden die besten Doktoranden des Jahres ausgezeichnet und ein Preisträger hielt einen kurzen Vortrag über seine prämierte Arbeit aus der Malariaforschung. Anschließend wurden dann noch die restlichen Absolventen aufgerufen.
Nach der Verleihung gab es im Foyer der Neuen Universität, welche Dank einer großzügigen Spende der amerikanischen Botschaft gebaut werden konnte, einen großen Sektempfang.
Schon während der Zeremonie hat man viele bekannte Gesichter aus dem Studium wiedergesehen und so konnte ich danach noch gemeinsam mit meinen ehemaligen Kommilitonen auf unsere abgeschlossene Promotion anstoßen. Da man sich nach dem Studium und jetzt während der Arbeit doch teilweise etwas aus den Augen verloren hat, war es ein schönes Wiedersehen zu diesem feierlichen Anlaß. Unten seht ihr ein Bild von glücklichen frischen Doktoren mit dem Mannheimer Dekan Prof. van Ackern.

Sonntag, 12. Februar 2006

Gourmet

Daß Kantinenessen oftmals nix ist bestätigt sich immer wieder. Im Moment esse ich regelmäßig verkochte Kartoffeln oder undefinierbare Aufläufe ohne Geschmack...
Aber als verwöhnte Zunge ist man ja heutzutage richtig wählerisch was gutes Essen angeht. Bei den regeläßig unregelmäßig stattfindenden Kochabenden meiner Kochgruppe versucht man sich jedesmal auf's Neue mit kulinarischen Genüssen zu übertreffen. Sei es mit selbstgemachter Pasta oder edlem Rinderfilet.
Da wundert es einem wohl kaum, daß man in Restaurants dann ähnliche Erwartungen stellt - zumal es dort ja richtig professionell zugehen sollte. Letzte Woche hatte ich so mal wieder das Vernügen zwei mir bis dato unbekannte Gaststätten zu besuchen. Zuerst ein gutbürgerliches Restaurant mit sowohl deftigen, aber auch klassischen Gerichten. Es muß ja nicht immer etwas ausgefallenes sein. Auch ein gut zubereitetes Schnitzel kann einen hungrigen Magen befriedigen. Und einfache Sachen sind ja oftmals auch die leckersten! So habe ich mir ein großes Schnitzel mit Speck und bunten Gemüse und Bratkartoffeln schmecken lassen.
Vorgestern habe ich mich dann auf ein chinesisches Büffet gestürzt. Das Problem bei Büffets ist ja eigentlich, daß man meist mehr ißt als man eigentlich kann. Und wenn man dann noch die Qual der Wahl hat, will man natürlich auch möglichst viele verschiedene Dinge probieren. So endet es meist, daß man hoffnungslos "überfressen" die Lokalität verläßt...statt mit Wohlbefinden mit leichtem Unwohlsein...
Naja, ganz so schlimm war es diesmal nicht...wie gesagt an eine geschmacksverwöhnte Zunge läßt man nicht alles ran. Also habe ich mir diesmal insbesondere eine gebratene Ente und Garnelen genehmigt. Den gebackenen Rotbarsch fand ich letztendlich zu trocken zu aufessen genauso wie alle anderen gebackenen oder fritierten Sachen...ob es am Koch oder an der langen Aufbewahrungszeit auf dem Büffettisch lag?
So hoffe ich, daß es demnächst mal wieder ein inspirierendes Kochtreffen gibt...in diesem Sinne: Mahlzeit!

Freitag, 10. Februar 2006

Von hier an blind

Diese Woche habe ich wieder im Klinikalltag aufgenommen. Nach einem kurzem Gastspiel auf der Privatstation bin nun auf meiner ursprünglichen internistischen Station gelandet. Als "Anfänger" ist es ziemlich unübersichtlich eine Station zu führen. Glücklicherweise bin ich im Moment noch nicht alleine verantwortlich und habe bisher noch einen wenigstens etwas erfahrerenen Doc an der Seite...Leider läuft das im Klinikalltag aber nicht so unkompliziert wie es sich vielleicht anhört. So standen auf dem Dienstplan zwar vier Leute für die Station drauf, wir waren letztendlich aber doch nur zu zweit für die 34 Patienten zuständig.
Am Montag war es deshalb etwas chaotisch für mich, da auch noch die Chefvisite auf dem Plan stand, ich natürlich keinen einzigen Patienten kannte und auf der neuen Station noch nicht wußte - und auch noch immer nicht genau weiß - wie alles so dort abläuft...
Naja, derzeit werde ich ja noch "geschont"...ich will dabei auch keinem Kollegen weiter auf die Last fallen, wenn ich sie/ihn dauernd mit Fragen bombardiere. Was oft nicht so einfach ist, da meist die Zeit fehlt einen richtig durch's Haus zu führen oder einzelne Klinikabläufe zu erklären z. B. wie bzw. was man bei solchen und solchen Patienten routinemäßig durchführen muß...
Da muß muß man schon hoffen, daß man auf eine nette Kollegin trifft, die einem sowas dann mal erläutert...was auf der neuen Station ganz gut ist, da der Oberarzt täglich noch mal vorbeischaut, um eine kurze Kurvenvisite zu machen bei der man offene Fragen klären kann.
Aber als Neuer ist man natürlich auch irgendwie erstmal der A... vom Dienst...und dies sogar wortwörtlich!?! So wurde während meiner Abwesendheit natürlich kurzum beschlossen, daß ich jetzt im Februar noch zwei weitere Dienste übernehmen muß...beim nächsten Mal werde ich mich sicher nicht ohne längere Diskussion auf sowas einlassen. Im Moment will ich es mir ja nicht schon mit den Leuten verscherzen, aber die Art und Weise ist natürlich von den anderen nicht in Ordnung! Bei der Arbeit ist sich halt jeder selbst der nächste...so muß ich eben über die Faschingszeit zusätzlich arbeiten...bin ja mal gespannt, was da so in die Notaufnahme kommt.
Gestern habe ich dann auch schon einmal einen kurzen Einblick bekommen, was ich da für Patienten im Haus empfangen könnte...ältere Menschen, die nicht anamestizierbar sind, schwer krank - natürlich multimorbide - und nur mit großer Mühe zu untersuchen. In solchen Situationen ist dann selbstverständlich auch niemand weit und breit, der einem weiterhelfen kann. Schließlich kam dann noch ein etwas erfahrerener Kollege dazu, der jedoch auch kürzlich erst hier in der Klinik angefangen hatte. Gemeinsam haben wir es dann irgendwie geschafft die Patientin fertig für die Station zu machen...
Ich muß jetzt mal gucken, daß ich in der nächsten Woche mal etwas öfter in die Notaufnahme komme damit ich für meine Dienste etwas fitter werde...man ist zwar dann nicht alleine verantwortlich im Haus, aber der zweite Diensthabene ist wohl meist auf der Intensivstation beschäftigt, so daß du im Zweifelsfall auch wieder alleine da stehst...


Montag, 30. Januar 2006

Das Jahr des Hundes

Letztes Wochenende hat laut chinesischem Mondkalender das Jahr des Hundes begonnen! In China wird das mit der ganzen Familie, viel Essen und Feuerwerk gefeiert! Wir haben das am Sonntag ganz gemütlich daheim mit einem chinesischem Fondue zelebriert.
Dafür waren die vorherigen Tage bzw. besser Nächte etwas aufregender...
Am Freitag habe ich wie schon mal erwähnt mit ein paar Kollegen und Mitpromovenden auf dem Medizinerfasching die fröhliche Karnevalszeit eingeläutet und einen Grund zum Feiern gibt's ja immer. Nachdem wir uns am Mittwoch kurzentschlossen für das Motto "Wir sind Papst" entschieden haben, wollten wir uns passend zu unseren Papstkostüm noch etwas "originelles" einfallen lassen. So entstand dann am Donnerstag beim Pastaessen bzw. beim kleinen Bierchen die Idee auf der Faschingsfete kleine Flyer mit "Ausschnitten" der neuesten Enzyklika zu verteilen...so á la Liebe ist...am Ende kam jedoch die Aktion heraus Kondome auf der Party zu verteilen...
Was anfangs wie eine Schnapsidee klang, wurde dann jedoch Dank tatkraftigen Einsatz von einem Papst tatsächlich in die Wirklichkeit umgesetzt, der es doch echt geschafft hat etwa 200 Kondome zu organisieren...
Nach einem kleinem Warming-up daheim ging es dann gegen 22 Uhr los Richtung Mensa, wo die Fete standfinden sollte. Dort haben wir uns dann aufgemacht, um unsere Mitbringsel unter die Frauen zu bringen und nebenher noch etwas Geld für den guten Zweck zu sammeln, was doch teilweise richtig gut geklappt hat.
Natürlich haben wir dabei das Feiern nicht vergessen und haben uns sogar auf die Karaokebühne getraut um u. a. "Losing my religion" bzw. " Tanze Samba mit mir" zu performen...eigentlich wollten wir noch "Like a virgin" versuchen, aber da war dann die Party plötzlich auch schon vorbei.
Nach einem kurzem Besuch in der Notaufnahme des Uniklinikums, ging es dann aber noch in einer WG mit Karaoke dank einer Playstation weiter...
Tja, irgendwann gegen 6-7 Uhr muß ich dann wohl dort auf einer Couch eingepennt...gegen 9 Uhr mußte ich dann mal die sanitären Anlagen etwas näher inspizieren...mir war schon seit langer Zeit nicht mehr so schlecht wie an diesem Morgen, obwohl ich den ganzen Abend über eigentlich nur noch Bier getrunken habe...und danach ging es dann irgendwann mit der Bahn wieder heim...in der Bahn hatte ich echt zu kämpfen in der stickigen Heizungsluft nicht noch meinen nicht-mehr-vorhandenen Mageninhalt zu entleeren...der Vorschlag noch eine Burgerbude mit dem goldenem M zu besuchen wurde deswegen auch erst mal auf Eis gelegt...nachdem ich zunächst meine Haltestelle verschlafen hatte, habe ich dann schließlich kurz vor 12 mein zu Hauses erreicht und habe mich nach einer kurzen Dusche endlich in mein Bett legen können...
Denn ursprünglich geplanten Rodeltrip am Nachmittag konnte leider nicht mitmachen...so hat mein Jahr des Hundes mit einem Kater angefangen!


Freitag, 27. Januar 2006

Night of the proms

So nun ist es auch offiziell...ab heute darf ich mich überall als Dr. med. vorstellen. Vorhin lag in meiner Post schon meine vorläufige Promotionsurkunde. Am 18. Februar findet dann noch die feierliche Überreichung der Urkunde durch den Dekan der Universität mit einem kulturellen Rahmenprogramm statt.
Heute Abend kann ich schon mal auf dem Heidelberger Medizinerfasching mit ein paar Leuten vorfeiern...wird sicher ein feucht-fröhlicher Abend!

Donnerstag, 26. Januar 2006

Schneetreiben!

Nachdem ich in der vergangenen Woche noch meinen Behördenmarathon absolviert habe, kann ich nun diese Woche mal wieder entspannt mit Freunden auf Tour gehen...
Da kommt es mir auch ganz gelegen, daß es nach langer Zeit mal wieder so richtig geschneit hat. Als ich gestern in den Zug nach Hause gestiegen bin, konnte ich noch nicht ahnen, daß mein Auto auf dem P+R Parkplatz bereits Zentimeter dick mit Pulverschnee beddeckt war. Ich hoffe nun der Schnee mal etwas länger liegen damit man mal wieder Schlittenfahren gehen kann. Nachdem es letztens aufgrund akuten Schneemangels schon ins Wasser gefallen ist. Jetzt werde ich mal den Schlitten aus dem Gartenhaus holen und mal rodelfest machen.


Dienstag, 17. Januar 2006

Praxistest

So da habe ich nun meine ersten beiden Wochen in der Arbeitswelt hinter mir. Noch ist alles ziemlich neu...die Klinik, die Kollegen, die unzähligen Krankenschwestern- und pfleger, viel Bürokratie, noch mehr Anforderungszettel, lauter exotische Medikamentennamen und natürlich viele viele Patienten! Als Berufsanfänger wurde ich bisher von meinen erfahrereneren Kollegen ganz gut betreut. Hoffentlich werden mein Chef und die Oberärzte auch noch etwas nachsichtiger sein, wenn ich meine ersten Dienste übernehmen werde. Ich muß nun mein Medizinerwissen mal wieder etwas auffrischen. Auch so praktische Dinge wie Blutabnehmen oder venöse Zugänge legen muß man wieder üben v. a. bei älteren Patienten mit schlechten bzw. keinen Venen. An jeder Klinik läuft es jedoch auch immer etwas anders, so daß ich mir erstmal anschauen muß wie das hier im Haus gehandhabt wird.
Bisher war ich noch auf keiner festen Station eingeteilt worden, aber im Februar werde ich wohl bis auf weiteres auf die größte internistische Station des Hauses kommen. Meine Kollegen scheinen bisher alle sehr nett zu sein. Ich hoffe, daß es auf der neuen Station auch so ist. Ansonsten habe ich in der Klinik zufällig ein paar alte Bekannte von meiner Schulzeit wiedergetroffen, die auch dort arbeiten!
Im Moment habe ich nur eine halbe Stelle. Ich finde das aber nicht so schlimm, da ich so noch ein wenig die Freizeit nutzen kann bevor es dann Ende Februar richtig mit Nachtdiensten etc. losgeht. Ich hoffe dann, daß ich spätesten nach der Fußball-WM dann einen Vollzeitvertrag bekomme.
Ansonsten kommen plötzlich die Stellenangebote - jetzt da ich einen Job angenommen habe - fast wie am Fließband. Unglaublich oder? Innerhalb von einer Woche kamen so noch drei Stellenangebote. Bei noch über 20 offenen Bewerbungen wird sicher noch das eine oder Angebot zurückkommen. Da kommt man dann natürlich ins Grübeln, ob man noch die Stelle wechseln soll. Gegen Ende dieser Woche muß ich mich für etwas entscheiden...
Naja, ich werde wohl vorerst hier bleiben und mich mal wieder in den Klinikalltag gewöhnen. Ich denke, daß ich mich nun einfacher von einer Stelle wegbewerben kann, wenn ich schon etwas Beruferfahrung habe.
Ich habe nun erstmal ein paar Tage frei bis es dann wieder mit der Klinikarbeit weitergeht. Werde die Zeit mal nutzen, um mal einige bürokratische Dinge wie z. B. meine neue Ärztekammermitgliedschaft zu erledigen und mal wieder mit Freunden weggehen.


Sonntag, 1. Januar 2006

Hello & Goodbye

Prosit Neujahr!

Das letzte Jahr ist für mich ziemlich ereignisreich zu Ende gegangen. Nun erwartet mich in der Klinik eine neue Herausforderung!
Ich hoffe, daß ich trotz Arbeit weiterhin Zeit habe mich mit Freunden zu treffen und daß ich immer noch für Spaß, Spiel und verrückte Ideen zu haben bin!


Montag, 26. Dezember 2005

Reifeprüfung

Letzte Woche hat sich innerhalb weniger Tage mein Leben plötzlich und unerwartet, aber nachhaltig verändert!
Zunächst erfuhr ich Anfang der Woche, daß ich eigentlich kein Anrecht auf Untersützung für meine Bewerbungskosten habe...ich habe mich natürlich sehr darüber geärgert und irgendwie wußte weder beim Arbeitsamt noch jemand im Jobcenter, wer eigentlich für mich zuständig ist! Trotzdem habe ich dann pro forma noch ein sicher 20-seitiges Antragsformular mitbekommen, welches wohl mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit abgelehnt werden wird...
Naja, da habe ich mich echt aufgeregt, weil ich deswegen noch extra woanders hinfahren mußte, da die Ämter nicht alle vor Ort sind...
Nun gut, am nächsten Tag habe ich dann einen Bescheid erhalten, daß meine Dissertationsschrift von der Promotionskonferenz angenommen worden ist. Nun muß ich noch den üblichen Papierkrieg hinter mich bringen und unzählige Formulare ausfüllen. Danach bin ich dann endlich offiziell ein Dr.med.!!! Ich habe so früh ja eigentlich noch gar nicht mit dieser Nachricht gerechnet...bei einigen meiner Kollegen hat sich das ganze Prozedere teilweise bis zu einem Jahr hingezogen! Umso mehr war ich dann für den positiven Bescheid erfreut!
Der Hammer ist jedoch ein Tag vor Heiligabend passiert als mich früh morgens eine Sekretärin angerufen hat und mich mit dem Chefarzt weiterverbunden hat. Mir wurde da zum 1.1.2006 eine Stelle angeboten! Es ist zwar zunächst nur eine 1/2 Stelle, welche aber im Laufe des Jahres zu einer Vollzeitstelle ausgebaut werden soll. Für den Anfang ist das wohl nicht verkehrt, Arbeiten werde ich sicher noch lang genug...
Jetzt bin ich mal gespannt was so kurz vor Jahreswechsel noch so alles passiert...vielleicht treffe ich Woche ja noch meine Traumfrau...
In diesem Sinne noch ein schönes Weihnachtsfest!


Montag, 19. Dezember 2005

Es schneit!

Nachdem ich am Wochenende zusammen mit ein paar Freunden schon mal mit Weihnachtswichteln angefangen habe, komm ich nun auch langsam so in Weihnachtsstimmung. Diesmal hat jeder bei der Wichtelei sogar ein echt passendes Wichtelpaket erhalten...ich zum Beispiel habe dabei karamelisierte Cacaobohnen mit Chili bekommen!
Auf vier verschiedenen Weihnachtsmärkten habe ich inzwischen auch mal die verschiedenen Glühweinstände durchgetestet. Wobei wohl nix an unsere letzte Feuerzangenbowle heranreichen wird!
Tja, und nun da man mal Weihnachten feiern will, hat man plötzlich Probleme gewisse Weihnachtsutensilien zu ergattern! So stand ich kürzlich mit einer Freundin in drei verschiedenen Supermärkten, um Spekulatius zu besorgen. Wochen vor dem eigentlichen Weihnachtsfest kommt man vor lauter Weihnachtsartikeln nicht dazu seinen Einkaufszettel zu erfüllen, und nun muß teilweise im Laden nachfragen, um Weihnachtssachen zu finden...komisch oder?!? Immerhin habe ich inzwischen fast alle Weihnachtsgeschenke beisammen...
Heute hat es bei uns mal so richtig angefangen zu schneien! Mal schauen wie es in den nächsten Tagen so aussschaut. Ich hoffe mal, daß spätestens an Heiligabend der Schnee mal für längere Zeit liegen bleibt...

Sonntag, 18. Dezember 2005

Glattes Parkett

Nachdem ich mich nach mehr als sechswöchiger Abstinenz mal wieder auf mein Fahrrad geschwungen habe, habe ich mich dann auch gleich auf das Glatteis gewagt. Mit meinen frisch erworbenen Schlittschuhen ging es auf eine kleine Openair-Eislaufbahn in Heddesheim. Zu fetziger Diskomucke von DJ Eismeister habe ich fast drei Stunden lang - nur länger unterbrochen von der Eismaschine - meine Runden gedreht. Bin dabei auch nur dreimal auf meinem Hosenboden gelandet...es ist dabei immer wieder interessant zu sehen, wie sich dann die Allerkleinsten, welche vielleicht gerade mal Laufen können auf dem Eis bewegen. Ein kleiner Knirps von etwa drei Jahren kurvte so mit Eishockeyschonern und einem Verkehrshütchen augerüstet Runde um Runde auf der Eisfläche. Selbst als der Papa ihn mal zu einer kleinen Pause animieren wollte, hat er weiter darauf bestanden herumzukurven. Doch die Bewegung an der frischen hat gut getan und so haben ich und meine Mitstreiter uns anschließend das leckere Abendessen mit gutem Wein redlich verdient.
Ansonsten gibt es bei so einem Eislauftreff auch immer wieder hübsche Mädels zu sehen und oftmals entstehen dann auch kleine Bekanntschaften. So gab es auch diesmal eine Eisprinzessin zu bewundern. Ich solllte da aber noch meine Fähigkeiten auf den Kufen etwas verbessern, um denen imponieren zu können...
Dieses Wochenende ging es dann nach langer Zeit mal wieder auf das richtig Parkett im Rahmen des winterlichen Medizinerabschlußballs in Heidelberg. Ein paar ehemalige Mitstudenten haben diesmal ihr Examen gefeiert und wenn eine gute Party ruft, bin natürlich auch gerne dabei...Bei so einem Ball trifft man ja auch immer wieder viele alte Bekannte und Freunde, welche sich inzwischen überall in der Welt verstreuen. Dabei kann man echt sagen: "Kennst du einen Mediziner, kennst du alle!" Naja, jedenfalls gab es viele kleine nette Wiedersehen und auf dem Ball haben die Männer auch wieder viele interessante Sachen zu sehen bekommen...ein Bekannter sagte dazu noch treffend: "Es ist doch immer wieder überaschend, mit was für Kerlen die hübschesten Frauen auftauchen...!"
Das Tanzparkett war zu Anfang für mich doch etwas zu peinlich, da es mit meinen Tanzkünsten schon etwas länger her ist. Für das nächste Mal sollte ich mich einigen anderen Leuten vorher echt mal noch ein paar Übungsstunden nehmen, da doch viele Mädels gerne auf die Tanzfläche geführt werden wollen...bei den Standardtänzen sollten dann wenigstens die Grundschritte sitzen. Dann kann Mann auch mal guten Gewissens einige Damen zum Tanz auffordern.
Zu späterer Stunde als das DJ-Pult mit hauptsächlich Hits aus den 80er konnte man dann endlich etwas unbedenklicher auf dem Parkett rumhupsen...zusammen mit einer Gruppe holländischer Kollegen wurde so für Stimmung im Saal gesorgt bis wir irgendwann vom genervten Service- und Organsationsteam zum Gehen gebeten wurden...nach längerer Diskussion und Konfusion - bei einer Gruppe von etwa 20 Leuten nicht weiter verwunderlich - wurde die Party dann in einer Privat-WG zu Hause fortgesetzt...der Abend endete dann relativ früh gegen 7 Uhr morgens am nächsten Tag...

Montag, 12. Dezember 2005

Kalte Dusche

Wann merkt man es, wenn mal die Heizung ausfällt? Jedenfalls nicht daran, daß man zu Hause vor Kälte zu zittern...die modernen Häuser sollten so gut isoliert sein, daß man nicht gleich Minusgrade im Haus hat...so war mir trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt draußen im Haus auch nicht wirklich kalt...
Nein, man merkt es am besten, wenn man unter Dusche steht und plötzlich das Warmwasser ausgeht...so ist es jedenfalls mir ergangen...anfangs dachte ich nur, daß ich den Warmwasserspeicher aufgbraucht habe und da es schon Nacht war, habe ich mir nichts groß dabei gedacht als nur noch lauwarmes Wasser aus dem Duschkopf floß.
Als ich dann am nächsten Tag beim Abwasch auch nur kalt Spülen konnte, habe ich dann endlich mal in den Heizungkeller geschaut. Nachdem ich dann die Gebrauchsanleitung im Schnelldurchlauf studiert habe und diverse Tests mit dem Gerät gemacht habe, kam ich zu der Erkenntnis, daß wohl mit dem Brenner etwas nicht stimmen mußte.
Laut der Beschreibung sollte ich versuchen einfach mal den Entstörknopf zu betätigen...dummerweise ist zwar in der Anleitung jeder beliebige Hebel angebildet bis auf diesen besagten Entstörknopf!?! Zunächst habe ich dann versucht die Heizung aus- und anzuschalten, anderen Programme laufen zu lassen etc. mit leider keinem Erfolg...
So mußte schließlich ich für diesen "einen" Knopf extra jemanden rufen, um die Heizung wieder zum Laufen zu bringen! Es stellte sich heraus, daß die Signalleuchte gleichzeitig auch ein Knopf ist, der sich dann als Entstörtaste herausstellte...
Natürlich ist mir das passiert als ich mal wieder alleine daheim gewesen bin!?!

Donnerstag, 8. Dezember 2005

Krankenstation

Die Zeit vergeht auch immer so schnell! Ehe ich es richtig mitbekommen habe, steht schon wieder Weihnachten vor der Türe! Meine OP-Wunde ist nun endlich auch zu gewachsen, so daß ich wieder für jeden Schabernack zu haben bin...Es ist echt unglaublich, daß ich deswegen fast zwei Monate kein Fahrrad gefahren bin! Naja, bei dem naßkalten Wetter hatte ich eh nicht große Lust herumzufahren...
Nun denn zusammen mit Weihnachten beginnt die Zeit der Weihnachtsmärkte und damit Glühweinzeit! In den letzten sieben Tagen habe ich mir wirklich fast täglich mit Freunden einen kleinen Glühwein genehmigt...
Dabei ist dann auch spontan die Idee aufgekommen mal wieder eine Feuerzangenbowle zu machen. Den Film hatte ich mir erst kürzlich günstig besorgt und da ich letztens auch noch sturmfrei zu Hause hatte, wollte ich so auch mal meinen Geburtstag etwas nachfeiern. Beim Einkaufen wurden schon die Augen anderen Kunden größer als sie meinen Einkaufswagen mit einem Dutzend Flaschen Rotwein und 54% Rum.
Nach einer kleinen Stärkung mit etwas Pasta haben wir dann gegen 21 Uhr abends die Bowle angesetzt. Unsere Rezeptur zwei Flaschen Rotwein, Zimtstangen, Nelken, zwei Orangen, Sternanis, ein schöner Zuckerhut und zum Schluß noch eine gute Flasche Rum.
Zwischendrin hatten wir noch versucht "Ohne Furcht und Adel" zu spielen, bis es irgendwann nicht mehr ging...
um 1 Uhr ging es dann einigen Herren nicht mehr ganz so gut. Schließlich machte einer von ihnen dann noch nähere Bekanntschaft mit unserer Kloschlüssel...um 3 Uhr war dann der Spuk vorbei und ich konnte auch ins Bett. Am nächsten Morgen konnte sich ein anderer Herr nicht mehr erinnern wie er auf der Couch gelandet ist....
Das kommt raus wenn man mal ohne seine Freundinnen weggeht...


Donnerstag, 24. November 2005

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Letztens bin ich mit einigen Freunden mal wieder ins Heidelberger Schnitzelhaus gegangen. Bei über 100 verschiedenen Möglichkeiten wie man ein Schnitzel zubereiten kann, hatte so manche(r) seine Schwierigkeiten gehabt. Ich habe schließlich die Variante mit Äpfel, Preiselbeeren und Camenbert überbacken gewählt! Es geht doch nix über ein gutes Essen...
Desweiteren haben die anderen die Varianten mit Backpflaumen oder Schafskäse und Peperoni gefühlt bzw. in einer Mole negro Sauce bestellt. Inzwischen habe ich sicher schon etwa ein Viertel der Karte mal probiert. Bisher gab es noch keinen Reinfall, wobei beispielsweise die Kaffeesauce für mich wohl nix ist...
Dank ein paar Rabattgutscheinen habe ich die Woche dann noch mit meinen kleinem Bruder (4) eine Großbestellung beim Burger King gemacht. Ich würde ja immer noch wie im Film "Absolute Giganten" einmal die komplette Menükarte einer Burgerbräterei zu bestellen! Naja, so haben wir eben mit den Gutscheinen zwei Sparmenüs und noch zwei Kidsmenüs über 30% billiger bekommen. Das war auch schon ein sehr imposanter Anblick gewesen, nachdem uns die Veräuferin an der Theke drei Tüten mit Burger und Pommes und dann noch einen Pappgetränkehalter mit vier Bechern übereicht hat...
Falls jemand Lust hat bei der Burgeraktion mitzumachen, soll er/sie sich doch mal melden! Das wäre doch lustig oder?!?
Gestern habe ich dann mal zur Abwechslung das Filmfestival Mannheim-Heidelberg 2005 besucht. Auf dem Weg dorthin wurde dann auch gleich nach der Ortseinfahrt ein Erinnerungsfoto von mir am Steuer gemacht. Bin mal gespannt, ob sie mit diesmal das Bild zu schicken, wenn ich es anfordere. Bei meinen vorigen Fotosessions konnte mir nie das Bild zugesendet werden, und somit kam ich immer um das Knöllchen herum...
Naja, jedenfalls habe ich mir danach noch eine chilenische Extrem-Variante von der "Fabelhaften Welt der Amelie" und einen finnischen Film über Vielweiberei in einer Wurstfabrik angeschaut. Der erste Film hat mir ganz gut gefallen, obwohl wir ursprünglich eigentlich in einen anderen gehen wollten. Highlight war dabei ein Latinlover am Swimmingpool, der sich dann als Lover der Mutter des Hauptdarstellers entpuppt...Der zweite Film hat mir nicht ganz so gut gefallen, obwohl ich ihn in der Inhaltsangabe ganz interessant fand. Der Wurstfabrikant kümmert sich dabei mit vollem Einsatz um sein Mitarbeiter und deren Familien...also die Frauen. Leider hat der Film zwischendrin etwas wenig Schwung. Der Produzent des Films hatte zu Beginn der Vorstellung noch gefragt wieviele Vegetarier im Publikum sitzen und gewarnt, daß es nach der Vorführung evtl. noch ein paar mehr sind. Nix desto trotz hatten wir am Ende auf dem Nachhauseweg doch tatsächlich Appettit auf eine Bratwurst gehabt...Leider hatte der Weihnachstmarkt schon geschlossen gehabt...Das einzige was man in Deutschland nach 1 Uhr zuverlässig zu essen bekommen sind ja meist nur Döner! Das ist doch eigentlich eine Marktlücke für die ultimative Currywurstbude oder!?!




Freitag, 11. November 2005

Entdeckung der Weiblichkeit

Inzwischen sind nun mehr zwei Wochen nach meiner kleinen OP vergangen. Soweit bin ich wieder richtig mobil ohne ständig meinen Verband wechseln zu müssen.
Für's erste muß ich aber immer noch mit Damenslipeinlagen - eine sehr interessante Erfindung, obwohl ich als Frau wahrscheinlich eher Tampons bevorzugen würde - herumlaufen, da die Wunde noch nicht richtig verheilt ist. Im Moment kann ich es so mal etwas nachvollziehen, wenn Frauen ihre Tage haben...bei mir blutet es zum Teil ja auch noch ganz gut...hinzukommt, daß mich seit Anfang dieser Woche immer wieder mal Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfälle plagen...ist wahrscheinlich ein kleiner Magen-Darm-Infekt...naja, Schluß jetzt bevor den ersten Lesern schon wieder schlecht werden sollte...




Dienstag, 1. November 2005

Hallo Wien!

Gestern Abend sind mal wieder lauter gruselig verkleidete Kinder und Teenager um die Häuser gezogen und haben fleisig Süßigkeiten gesammelt. Wie viele andere Hausbewohner habe wir uns schon mal vorsorglich mit Bonbons und Schokolade eingedeckt, um die umherirrenden Kids mit Süßem zu befriedigen. Wenn man vor solchen von der Süßigkeitsindustrie geförderten Helloweenbräuchen verschont bleiben möchte, sollte man am besten in eine unübersichtliche Mietskaserne ziehen bzw. ein Haus mit versteckter Eingangstür besitzen. Da dies bei unserem Heim nicht gegeben ist, mußte ich so kurz nach Einbruch Dunkelheit alle paar Minuten zur Tür laufen und Süßes an die kleinen Quälgeister verteilen. Die ganz kleinen Kiddies sind dabei noch richtig originell und sagen noch brav ein flottes Sprüchlein während die Großen da doch schon etwas fantasieloser sind...
Naja, konnte dem ganzen dann noch entfliehen und habe mich mit ein paar Freunden zu einem Koch- und Essabend getroffen. Habe es mir dann mit selbstgemachten Monster-Tortellini mit Ricottafüllung und Zitronen-Salbei-Butter gutgehen lassen...
Nach Wien würde ich aber auch gerne mal wieder fahren!

Samstag, 22. Oktober 2005

Unterm Messer

So da bin ich wieder...die OP am Mittwoch habe ich gut überstanden. Jetzt habe ich nur noch eine doch recht große offene Operationswunde. Das Ganze wird nun noch einige Wochen dauern bis es von selbst verheilt.Ambulantes Operieren ist schon was feines.
Ich sollte morgens um 7 Uhr ins Klinikum. Nach der Aufnahme wurde noch ein kurzes Narkosegespräch geführt, wobei sich die Anästhesistin dann als ehemalige Kommilitonin entpuppte und das Gespräch so kurzerhand in einen Smalltalk verwandelt wurde. Ursprünglich wollte ich mir eine Kurznarkose machen lassen, habe mich aber dann doch noch für eine Rückenmarksanästhesie begeistern können. Ich denke es ist immer ganz gut alles mal selbst durchgemacht zu haben, was man später mal auch seinen eigenen Patienten zumuten möchte. Dabei wurden mir im Prinzip die entsprechenden zugehörigen Nervenbahnen, welche ins OP-Gebiet führen, im Rückenmark betäubt, so daß ich dann die OP im Wachzustand miterlebt habe.
Ich war dann auch gleich der Erste, der in den OP-Saal geschoben wurde. Es ist schon etwas komisch, wenn jemand an deinem Körper rumschnippelt und du es gar nicht spürst! Während der OP konnte ich mich dann noch mit den Schwestern, Pflegern und Ärzten unterhalten. Nach einer knappen halben Stunde was dann auch schon alles vorbei.
Bis Mittag mußte ich danach auf im Wachraum liegen bleiben bis die Anästhesie wieder nachläßt und am frühen Nachmittag war ich auch schon wieder daheim.
Tja, am Freitag war ich zur Nachkontrolle beim Chirurgen und muß nun die Wunde regelmäßig versorgen. D.h. daß ich so alle 3-4 Stunden mal ins Bad muß und die Kompressen mit etwas Salbe wechseln muß. Ist alles etwas lästig.
Am Freitagabend bin ich schließlich auch schon auf der nächsten Party - der Medizinerfete in Heidelberg - gewesen...Habe ja glücklicherweise noch einige Bekannte an der Uni und habe so noch ein paar Freikarten bekommen. Leider konnte ich dort das Tanzparkett nicht wirklich unsicher machen, und es blieb mir nur die Zuschauerrolle übrig. Naja, die nächste Fete kommt bestimmt! Es war aber mal wieder lustig ein paar alte Studikollegen zu treffen. Und die Soziologie auch ja irgendwie auch immer ein höchst interessantes Studienfeld. Mann erkennt da auf so einer Massenansammlung recht schnell die noch schüchternen kleinen Erstis und die alten Hasen. Für Männer gibt es natürlich auch so immer viel zu bewundern...es gibt doch sehr viele hübsche Medizinerinnen!
Am Ende war ich aber doch froh wieder daheim zu sein. Ich habe es mit der Party dann doch etwas übertrieben. Mußte zu Hause angekommen natürlich erstmal den Verband wechseln, daich doch schon etwas überstrapaziert gewesen worden ist. Es war zum Schluß auch richtig unangenehm da es bei den Menschenmassen auch richtig heiß geworden ist.
Naja, jetzt muß ich mich mal wieder mehr um meine Bewerbungen bemühen...ich sollte doch endlich mal eine Stelle finden!

Dienstag, 18. Oktober 2005

Wartezeit

Da mich immer noch keine Klinik als Mitarbeiter haben möchte, sitze gerade daheim rum und schlage die Zeit tot. Naja, ich versuche ein wenig mein Medizinerwissen wieder aufzufrischen. Bei den vielen anderen Büchern, die gerade in meinem Zimmer herumfliegen, ist das auch nicht so einfach... Habe nun wieder einen 700-Seiten Schmöker angefangen dessen 500-seitigen Vorgänger ich innerhalb von vier Nächten durchgelesen habe.

Tja, und nun habe ich noch das Vergnügen kurzfristig einen Klinik von innen zu sehen...allerdings als Patient! Habe mir was total saudoofes geholt und werde nun morgen operiert. Ich hoffe nun, daß es bei dem geplanten ambulanten Aufenthalt bleibt und ich nachmittags wieder nach Hause kann. Als Mediziner hat man immer hin den Vorteil relativ schnell an Termine zu kommen. Allerdings durfte ich letztens auch einen kompletten Vormittag in einem Wartezimmer verbringen bis sich der Chefsich meiner erbarmte...

Falls ihr mal Zeit und Lust habt könnt ihr mich die Tage ja mal besuchen kommen. Entweder im Klinikum oder im heimischen LA.